Pressestimmen
Wir Kellerkinder
von Wolfgang Neuss 
Berliner Morgenpost: "In einem fulminaten Kraftakt spielt Jünemann alle Figuren des Films, die er bis in die Nuancen perfekt charakterisiert: der zackige Nazi, der humane Kommunist, die erotisch unterversorgte Nachbarin.
Trocken kommentiert er das Geschehen und spießt in dieser "deutschen Satire" gesamtdeutsche Verhaltensweisen auf, die sich bis heute kaum verändert haben."
Kölnische Rundschau: "Mit Pauke und Jungvolkuniform gelingt es Jünemann aber nicht nur, den naiven halbwüchsigen Macke glaubhaft darzustellen.
Er vermag darüber hinaus, im permanenten Rollenwechsel auch die übrigen Personen lebensnah zu skizzieren.
Dass dabei weniger Zwerchfellerschütterung als schmunzelnde Rührung und zuweilen sogar Nachdenklichkeit erzeugt wird, ist sicherlich kein Manko."
Berliner Tagesspiegel: "Natürlich, wem könnte Supersatiriker Neuss aus dem Kopf gehen, wenn Jünemann von - von ähnlich gedrungener Gestalt, hinterhältig nett - dessen Formulierungen auf leicht rheinländisch gefärbter Zunge trägt."
Kölner Stadtanzeiger: "Bei aller Komik zieht Didi Jünemann doch einen beinahe traurigen Ton durch die starke Inszenierung. Wolfgang Neuss, wohl einer der merkwürdigsten "Wirrköpfe" der alten Bundesrepublik ist just im Wendejahr 1989 recht kläglich gestorben."
Westfälische Nachrichten: Klar: Jünemann inszeniert einen Film aus den 60`er Jahren, aber er setzt die Mittel des modernen Kabaretts so geschickt ein, daß auch die heutige Gesellschaft ihren Spiegel vorgehalten bekommt.
Am Ende kommt dann selbstverständlich noch ein Neuss Original: "Wir Kellerkinder haben große Zeiten," so schloß Jünemann seine kabarettistische Meisterleistung.
Inhaltsangabe
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